MobilfunkTalk Folge 21: Digitale Dienste für Bürger und Touristen – Lernen von der Digitalstadt Ahaus
Shownotes
Die im Münsterland nahe der holländischen Grenze gelegene Stadt Ahaus (https://ahaus.de) bezeichnet sich selbst als „Digitalstadt“. Der Grund: In Sachen Digitalisierung liegt die rund 40.000 Einwohner zählende Stadt weit vorne. So können Einwohner wie auch Besucher mit einer digitalen ID eine Vielzahl von Angeboten nutzen – neben digitalen Bürgerservices der öffentlichen Verwaltung in der Kommune beispielsweise auch einen kassenlosen Supermarkt, einen digitalen Boots- und Fahrradverleih und sogar ein für jedermann anmietbares Heimkino. Vereine und Unternehmen haben sich mit weiteren, eigenen Angeboten angeschlossen.
Einen deutlichen Schub hat die Digitalisierung und die Entwicklung zur Smart City im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie erhalten. Die damals üblichen Fragen wie digitale Alternativen zu Amtsbesuchen und die digitale Organisation von Corona-Testungen und Impfterminen führten zur schnellen Zunahme digitaler Services. Dabei profitierte Ahaus nicht zuletzt davon, dass das IT-Unternehmen Tobit Software (https://tobit.com) in Ahaus ansässig ist und die Stadt intensiv bei der Einführung digitaler Lösungen unterstützt hat.
Im Fokus steht dabei, so Thomas Spieker, das Leben in der Stadt attraktiv und lebenswert zu gestalten. Eine Übersicht aller Angebote findet sich auf der eigenen Website https://digitalstadt-ahaus.de. Interessenten können unter dieser Adresse Smart-City-Führungen bei der Stadt buchen und finden dort zudem weiterführende Informationen.
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