MobilfunkTalk Folge 20: Notrufe im Gebirge – das Smartphone als Begleiter auf Bergtouren

Shownotes

Unser Gesprächspartner ist Roland Ampenberger, Vorstand der Stiftung Bergwacht und Pressesprecher der Bergwacht Bayern. Bei einem Notfall oder Unfall im Gebirge hilft die Bergwacht. In Bayern (https://bergwacht-bayern.de) stehen dahinter rund 3500, überwiegend ehrenamtliche Einsatzkräfte. Sie bewältigen jährlich rund 8500 Rettungseinsätze. Im Notfall zählt koordiniertes und überlegtes Handeln. An erster Stelle steht die Eigensicherung, dann gelten die Regeln der Ersten Hilfe inklusive lebensrettender Sofortmaßnahmen. Erst im Anschluss daran folgt der Notruf über die europaweite Notrufnummer 112. Beim Notruf müssen die fünf W-Fragen beantwortet werden. Die Technik AML (Advanced Mobile Location) in allen modernen Smartphones sorgt dafür, dass GPS-Koordinaten mit an die Leitstelle übertragen werden. Im Anschluss gilt es, erreichbar zu bleiben – denn in der Regel ruft der Einsatzleiter noch mal an der Unfallstelle an. Entscheidend ist auch die Eigenverantwortung von Bergtouristen. Dazu gilt es sicherzustellen, dass man mit ausreichend Reserven unterwegs ist – sowohl in puncto Ausrüstung, Verpflegung und Erste-Hilfe-Material, als auch im Hinblick auf die eigenen Kräfte.

Da sich die überwiegende Zahl der Rettungskräfte ehrenamtlich engagiert, sei die beschriebene Eigenverantwortung die Gegenerwartung. Roland Ampenberger weist darauf hin, dass es mehrere Finanzierungssäulen für die Bergwachten gibt: Die Leistung werde vom Staat unterstützt, aber die Rettungsorganisation sei auch auf Spenden angewiesen. Wer hier unterstützen möchte, findet die erforderlichen Informationen für die Bergwacht Bayern unter: https://bergwacht-bayern.de/stiftung/spenden

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.